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Asien

Welche Verbraucherrechte gelten auf den Philippinen bei abgelaufenen Gutscheinen?
Ablaufdaten sind verboten – Gift Checks dürfen nicht verfallen. Wird dennoch eine „Expiry“ verwendet, ist das rechtswidrig; Betroffene können sich bei der DTI beschweren; u. U. ist die Rückzahlung ungenutzter Restbeträge vorgeschrieben. (senate.gov.ph)
Wie werden auf den Philippinen Gutscheine steuerlich behandelt (Umsatzsteuer, Einzweck / Mehrzweck)?
Kein EU-SPV/MPV-System. Nach BIR-Praxis/-Rulings gilt: Der Verkauf/„Float“ eines Gift-Checks (durch Emittenten/Plattformen) ist i. d. R. kein steuerbarer Umsatz; VAT (12 %) fällt bei Einlösung durch den Händler an; Service-/Plattformgebühren sind umsatzsteuerpflichtig. Details ergeben sich aus BIR-Rulings und Verlautbarungen. (Scribd)
Welche Besonderheiten gelten auf den Philippinen für den Verkauf, die Ausgabe oder Einlösung von Gutscheinen?
Nach RA 10962/IRR u. a.: Kein Verfallsdatum, keine wertmindernden Gebühren, klare Informationspflichten, Regeln zur Ersatzleistung (z. B. bei Geschäftsaufgabe) und DTI-Aufsicht/Complaint-Verfahren. Händler/Plattformen müssen Prozesse entsprechend anpassen und kommunizieren. (senate.gov.ph)
Gibt es auf den Philippinen eine gesetzliche Regelung zur Gültigkeitsdauer von Gutscheinen?
Ja. Republic Act No. 10962 – „Gift Check Act of 2017“ sowie DTI-DAO 19-03 (IRR) verbieten Ablaufdaten und Gebühren, die den Wert mindern. Gift Checks sind bis zur vollständigen Nutzung gültig; es bestehen weitere Schutzvorgaben (z. B. bei Betriebseinstellung des Ausstellers). (senate.gov.ph)